Erste Hilfe FAQ 2017-06-19T08:16:32+00:00

Oft gestellte Fragen.

Eine schnelle Hilfe zu einigen Fragen finden sie in diesem Kompendium.

Plasma ist der vierte Aggregatzustand. Wenn ein Gas, wie Sauerstoff, hocherhitzt wird ionisiert es und ist in der Lage Strom zu leiten. Wird nun Gleichspannung angelegt und das Gas unter hohem Druck durch eine kleine Düsenöffnung geleitet entsteht der Plasmastrahl, der in der Lage ist Metall bei hoher Geschwindigkeit zu schneiden.
Das ist eine Technologie, die auf herkömmlichem Luftplasmaschneiden aufbaut jedoch Bauteile mit viel höherer Schnittqualität liefert. Der technische Fortschritt bei der Gestaltung des Brenners und der Verschleißteile, verbunden mit Plasmastromquellen mit höherer Stromstärke und einer höheren Stromdichte des Plasmalichtbogens führt zu schnelleren Schneidgeschwindigkeiten,  nahezu rechtwinkligen Schnittkanten, reduzierter Schnittfugenbreite und liefert fast bartfreie Schnitte. FineLine™ High Definition Plasma enthält zusätzliche Schneid- und Schutzgase wie Sauerstoff, Stickstoff und für die Bearbeitung von Edelstahl H17 (ein Gemisch aus Wasserstoff, Argon und Stickstoff). Dadurch ergeben sich klarere und glattere Kanten, die die Notwendigkeit der Nachbearbeitung wie zum Beispiel schleifen zur Schweißnahtvorbereitung praktisch eliminieren.
Die Antwort ist abhängig von der Zusammensetzung des Materials, das geschnitten werden soll. Die meisten Schneidtabellen decken die Standards ab:  Baustahl, Edelstahl und Aluminium. Metalle wie Kupfer oder Messing können mit den gleichen Parametern geschnitten werden wie Baustahl, mit einer kleinen Verringerung der Geschwindigkeit aufgrund ihrer wärmeleitenden Eigenschaften. Andere Materialien wie Titan werden unter Verwendung der Edelstahl-Parameter verarbeitet. Aufgrund der Vielzahl von Legierungen, die heute verfügbar sind ist es das Beste ihren Brenner Hersteller für seine Empfehlung zu kontaktieren. Das wird Ihnen Zeit und Material sparen.
Die kurze Antwort ist Ja; es kann jedoch ein geringer Verlust an Schnittqualität und Schneidgeschwindigkeit aufgrund der Kühleigenschaften von Wasser entstehen. Beim Schneiden über Wasser sollte der Wasserspiegel ca. 2,5cm unter der Platte gehalten werden. Das sichert auf der einen Seite die Rauchaufnahme und auf der anderen erreicht man optimale Ergebnisse bei Schnittqualität und Schneidgeschwindigkeit.
Hochdruck-Plasmasysteme, wie die Spirit® II, benötigen Sauerstoff, Stickstoff und Druckluft für Baustahl und Aluminium. Eine Mischung aus Wasserstoff und Argon kann für Edelstahl verwendet werden. Herkömmliche Plasmasysteme verwenden Druckluft um alle Materialien zu schneiden.
Kompressoren können unter bestimmten Voraussetzungen verwendet werden um Hochdruck-Plasmasysteme zu versorgen. Am Wichtigsten ist, dass die Druckluft sauber und trocken ist um Schnittqualitätsverlust, Verschleißteilschäden und Brennerkopfausfälle zu vermeiden. Die Druckluft muss gemäß ISO 8573.1 Klasse 1.4.1 (Partikel, Feuchtigkeit und Öl) gefiltert sein. Außerdem muss der Kompressor in der Lage sein, den Mindestdruck, den das Plasmasystem benötigt konstant zu halten. Prüfen Sie die Anforderungen im Kapitel Technische Daten des Handbuchs Ihres Plasmasystems bevor Sie es an einen Kompressor anschließen.
Es gibt viele Variablen im Schneidprozess, die zur Bildung von Metallschlacke führen. Den größten Einfluss hat hierbei die Schneidgeschwindigkeit. Schneidet man für die Bedingungen zu langsam führt das zu einem kontinuierlichem Wulst aus Metallschlacke, während zu schnelles Schneiden zu einer sporadischen oder getupften Schlacke-Linie führt. Schlacke aufgrund niedriger Geschwindigkeit kann ganz einfach mit deinem Schaber entfernt werden, während Schlacke aufgrund überhöhter Geschwindigkeit für gewöhnlich abgeschliffen werden muss. Andere Faktoren sind die Zusammensetzung und die Dicke des Materials sowie die verwendete Schneidstromstärke.
Beide Tisch Typen haben ihre Vor- und Nachteile. Ein Wassertisch ist zunächst günstiger, hat geringere Wartungskosten und beseitigt effektiv viel Rauch und Lärm der mit Plasmaschneiden verbunden ist. Der Nachteil ist: das Wasser wird schnell versetzt mit Dreck und Metallstaub. Wird die korrekte Wartung nicht eingehalten, kann das Wasser den Brenner verunreinigen und den Gasfluss in den Verschleißteilen beeinträchtigen, was zu einem Verlust an Schnittqualität führt. Im Gegensatz dazu sind Absaugtische zwar teurer aufgrund der Kosten der Luftverteil- und Filteranlage, sowie der Notwendigkeit regelmäßig die Filter zu tauschen. Da Absaugtische jedoch die zuvor genannten Probleme der Wasser-Tische vermeiden und somit zur optimalen Schnittqualität beitragen werden sie für hochdichte Plasmasysteme bevorzugt.
Eine Plasmaschneid-Anlage ist in der Lage Material viel schneller zu schneiden als seine Autogenbrennschneid-Anlage. Dies führt zu einer geringeren Wärmeeinflusszone als beim Autogenbrennschneiden. Plasma kann auch jedes elektrisch leitfähiges Material schneiden, während Autogenbrenner bei Nichteisenmetallen im Allgemeinen nicht verwendet werden können. Allerdings ist Plasma ein wenig begrenzt wenn es um die zu schneidende Materialstärke geht, was der Grund ist warum manche Schneidanlage Plasma- und Autogenbrenner auf der gleichen Brücke installiert haben. Für die meisten Aufträge wird Material von 50mm oder geringer benötigt, hier ist Plasma effizienter als Autogen weil es in der Lage ist die Teile mehr als doppelt so schnell zu produzieren. Schließlich erzeugt Plasmaschneiden eine viel kleinere und Schnittfuge, was genauere Teile und bessere Plattenausnutzung bedeutet.
Auf die meisten 3-Achsen CNC Plasmaschneidanlagen kann ein Bediener mit wenig oder keiner Erfahrung binnen weniger Tage geschult werden. Mit den heutigen Fortschritten in der Anlagentechnik sind die meisten Maschinen mit einem hohen Automatisierungsgrad ausgestattet, welcher den Bediener schneller in die Produktion bringt als je zuvor.

Zunächst müssen wir zwischen Durchstechen und Schneiden unterscheiden um diese Frage zu beantworten. Der Ausdruck “Produktionsschnitt” wird oft verwendet wenn die Fähigkeiten eines Plasmasystems beschrieben werden und bezieht sich auf das Durchstechen der Platte bevor ein Teil geschnitten wird. Das maximale Durchstechen ist abhängig vom Material sowie von der Stromstärke des Plasmasystems. Ein 400 Ampere Plasmasystem kann zum Beispiel 50mm Baustahl durchstechen aber nur 38mm Edelstahl. Üblicherweise haben Plasmasysteme die Möglichkeit auch dickere Materialien zu schneiden wenn ein Kantenstart durchgeführt wird. Dieses Verfahren erlaubt dem gleichen Plasmasystem bis zu 75mm Baustahl und bis zu 50mm Edelstahl zu schneiden. Beachten Sie das Datenblatt des Herstellers in Bezug auf Durchstech- und Schneidkapazitäten von jedem Modell bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.

Die SPIRIT® II Plasmasysteme verfügen über die einzigartige FineLine™ High Definition Plasma-Schneidtechnologie, die unerreichte Performance in Schnittqualität und niedrigere Betriebskosten liefert. Wir liefern die beste Schnittqualität über die Verschleißteilstandzeit durch Erreichen der kleinsten Teil Neigung über die Standzeit der Elektrode während im Durchschnitt 48% weniger Gas als bei unseren Wettbewerbern verbraucht werden. Gepaart mit schneller Schneidgeschwindigkeit und langen Verschleißteilstandzeiten dank unserer Hafnium Optimizing Technology™ ist die Wahl klar.

Einige der Verbesserungen der SPIRIT® II sind:

  • die Flexibilität zwischen manueller und automatischer Gaskonsole zu wählen
  • On-board CAN Kommunikation ermöglicht Single Wire Setup
  • Optional: integriertes INOVA™ Plasma-Schneidbrenner Höhensteuerungsystem verringert Anschlusskabel
  • Patentierte Start-Technologie eliminiert Hochfrequenz-Probleme
  • Abgesetztes Bediengerät mit Touch Screen, der größer ist und einfacher zu bedienen
  • Schnellere Proportionalventil-Gasregulierung
  • Plasma Markieren mit Stickstoff oder Argon

Wenn Sie planen während einer Schicht mehrere Materialtypen (Stahl, Edelstahl, Aluminium, etc.) zu schneiden, und Sie planen dies regelmäßig zu tun, dann ist die automatische Gaskonsole für Sie die richtige Wahl. Die PC-basierte Steuerung benötigt vom Bediener nur die Eingabe von Materialart und –dicke, dann wählt sie automatisch die optimale Stromstärke, die benötigten Gase um das Material zu schneiden und stellt schließlich die richtigen Drücke entsprechend der vorinstallierten Schneidtabellen ein.

Zuerst müssen Sie Ihre aktuellen Schneidleistungs-Anforderungen bestimmen, oder entscheiden welche Anforderungen Sie in Zukunft haben werden. SPIRIT® II Systeme sind erhältlich als 150, 275 und 400 Ampere Modelle, jedes mit seinen eigenen maximalen Durchstech- und Schneidbereichen. Besuchen Sie www.lincolnelectriccutting.eu/  oder www.burny.com  um die Produktdatenblätter herunterzuladen oder rufen Sie uns an unter +49 6063 57721 0 um mehr zu erfahren!

Das basiert auf Ihren Produktionsanforderungen. Die meisten Plasmasysteme haben acht oder mehr Stromstärke-Optionen; jeder Bereich hat seinen spezifischen Satz von Verschleißteilen. Die Lageranforderungen variieren je nach dem wie viele verschiedene Plattenstärken Sie täglich schneiden.

Ältere, wenig effiziente Schneidmaschinen (unabhängig vom Maschinenhersteller) können mit neuen BURNY® CNC-Systemen und SPIRIT® II Plasmaanlagen nachgerüstet werden um die Qualität zu verbessern, den Durchsatz zu erhöhen und teure Nachbearbeitung zu beseitigen. Verlängern Sie die Lebensdauer einer bestehenden Anlagen ohne eine sechsstellige Summe in eine neue Maschine zu investieren. Füllen Sie das Retrofit-Formular unter www.lincolnelectriccutting.eu/ aus, oder wenden Sie sich direkt an uns unter +49 6063 57721 0.

Die Antwort auf diese Frage liegt in der aktuellen Schneidmaschinenkonfiguration. Die PHANTOM ST II ist für die Verwendung mit einem oder zwei Plasmabrenner entwickelt worden. Die PHANTOM II enthält eine eingebaute Bedienerkonsole, die die volle Funktionalität für zwei Plasmabrenner und bis zu sechs Autogenbrenner enthält. Die BURNY 10 LCD PLUS benötigt eine externe Bedienerkonsole, die Autogen-, Plasma-, Wasserstrahl- oder Laserschneiden unterstützt. Alle drei CNC Modelle haben ein 15“ TFT Display mit USB Touchscreen und Burny Software.